| GOLD |
| Chemische Bezeichnung: Au [lateinisch Aurum] |
| Schmelzpunkt: 1064,43 °C |
| Dichte: 19,32 |
| Vorkommen: Gold kommt in der Natur fast ausschließlich gediegen vor: als Berggold (in ursprünglichen Lagerstätten) und als Seifen- oder Waschgold (in Form von Staub und Körnern in Flusssand);
Hauptfundstätten in Südafrika, Russland, Kanada, den USA, Australien, Ghana, Philippinen, Simbabwe. |
Gewinnung:
- durch Amalgamierung, wobei sich das Gold mit Quecksilber legiert und so aus dem zerkleinerten goldhaltigen Gestein herausgelöst wird
- durch Cyanidlaugerei, bei der das Gold durch Alkalicyanide in ein wasserlösliches Komplexsalz übergeführt wird
- durch chlorierende Auslaugung, bei der die Begleitmetalle in lösliche Chloride übergeführt werden
- durch Elektrolyse wird das Rohgold raffiniert
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Eigenschaften:
weiches, dehnbares, gelbrotes,
unlöslich in homogenen Mineralsäuren, löslich in Königswasser und Cyanidlösungen.
Wegen seiner Weichheit wird Gold meist in Legierungen mit Kupfer, Silber und Nickel verwendet.
Der Goldgehalt wird dann in Tausendsteln oder in Karat angegeben (1000 / 1000 = 24 Karat).
Durch Legieren werden bestimmte Eigenschaften
bei Gold erzielt, wie z. B. Härtesteigerung des Goldes, verschiedene Goldfarbtöne
oder Preissenkung. Die wichtigsten Legierungsmetalle sind Silber, Kupfer und Palladium, statt Nickel. Goldwaren werden mit einem Stempel versehen, der den Feingehalt angibt,
z. B. Stempel 585 = 14 Karat.
Nickel als Legierungsanteil ist seit der Verordnung von 1998 verboten.
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| KUPFER |
| Chemische Bezeichnung: Cu [lateinisch cuprum] |
| Schmelzpunkt: 1083,4 °C |
| Dichte: 8,95 |
| Vorkommen:
Als edles Metall tritt es selten gediegen oder in größeren Brocken auf, z.B. in den USA.
Die größten Erzlagerstätten befinden sich in Arizona, Montana, Utah, New Mexico, Chile, Peru, Kaukasus, Philippinen, Australien, Iran, Spanien, Portugal, Polen und Deutschland.
Mit einem Masseanteil von 0,01% steht Kupfer an 25. Stelle der Elementhäufigkeit in der Erdhülle. |
| Eigenschaften:
Reines Kupfer ist ein hellrotes, hartes und gut schmiedbares Schwermetall.
Es lässt sich zu hauchdünnen Folien und zu Draht formen.
Nach Silber besitzt es die beste elektrische Leitfähigkeit und Wärmeleitfähigkeit.
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| PLATIN |
| Chemische Bezeichnung: Pt [span. platina ''kleines Silber''] |
| Schmelzpunkt: 1772 °C |
| Dichte: 21,45 |
Vorkommen:
Platin steht nach Gold an 76. Stelle der Elementhäufigkeit.
Natürliches Platin kommt meist zusammen mit anderen Platinmetallen gediegen vor
(z.B. mit Palladium, Rhodium, Iridium, Osmium, Ruthenium).
Reines Platin kristallisiert nach dem kubischen Kristallsystem.
Außerdem existieren einige Platinminerale wie Sperrylith (Platinarsenid) oder Geversit (Platinsulfid).
Die wichtigsten Vorkommen finden sich im Merensky Reef in der Republik Südafrika,
sowie in Sudbury/Kanada, im Ural und in Stilwater/USA.
Im Ural wurde 1843 ein 12kg schwerer Platinnugget gefunden. |
| Eigenschaften:
Platin ist ein silbrig glänzendes, sehr zähes und relativ weiches Schwermetall
und ähnelt dem Palladium.
Es ist stabiler als Gold und wird daher für Fassungen von
teuren Edelsteinen verwendet. Es lässt sich gut zu feinen Drähten und Folien verarbeiten.
Aus 30g Platin kann ein 3,2km langer Draht hergestellt werden.
Nach Osmium und Iridium besitzt Platin die drittgrößte Dichte aller Elemente.
Das Metall kann große Mengen an Wasserstoff und auch Sauerstoff absorbieren.
Platin hat eine bedeutende Rolle als Katalysator.
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| SILBER |
| Chemische Bezeichnung: Ag [lateinisch argentum] |
| Schmelzpunkt: 961,9 °C |
| Dichte: 10,5 |
| Vorkommen:
Die Hauptvorkommen an Silbererzen liegen in Nevada/USA, Kanada, Mexiko, Peru, Bolivien, Russland und Australien. |
| Eigenschaften:
Silber ist ein weißglänzendes und weiches Edelmetall und ist nach Gold das dehnbarste
Metall. Silber besitzt die beste elektrische und thermische Leitfähigkeit aller
Metalle und kann zu feinen, blaugrün durchscheinenden
Folien von Blattsilber ausgewalzt werden. Es wird mit den meisten anderen Metallen,
mit Ausnahme von Eisen und Cobalt, legiert. Silber besitzt von allen Substanzen der Erde
das höchste Reflexions- und Absorptionsvermögen für Licht. Diese Eigenschaft erklärt den
strahlend weißen Metallglanz des Silbers.
Silber ist an sauberer Luft beständig, es läuft jedoch bei Anwesenheit von
Schwefelwasserstoff oder beim längeren Kontakt mit Schwefelverbindungen schwarz an.
Dabei reagiert der Schwefel mit dem Silber zu Silbersulfid.
Dies erklärt, warum Silberbesteck schwarz anläuft, wenn man damit Eier isst. Auch der unangenehme Geruch des
Silberbestecks ist auf die Anwesenheit von Schwefel zurückzuführen.
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